Praxisklinik im Merianforum - Zahnärzte Prof. Dr. Dr. M. Farmand, Dr. F. Farmand, Dr. Kaindl

Ambulante Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie

Die ambulante Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie umfasst einen Großteil von dento-alveolären Eingriffen, d.h. es handelt sich hier um kleinere Operationen im Inneren des Mundraumes. Aber auch im Gesichtsbereich, wie z.B. an Regionen wie Lippen, Wange lassen sich im Sinne der Hautchirurgie ambulant kleinere Operationen durchführen.

Zu den speziellen Eingriffen intra-, sowie extraoral zählen beispielsweise: 

  1. Operative Entfernung v. Weisheitszähnen
  2. Wurzelspitzenresektionen (operative Entfernung einer entzündeten Wurzelspitze)
  3. Operative Entfernung v. verlagerten Zähnen (z.B. überzählige Zähne, Mesiodens)
  4. Operative Freilegung v. verlagerten Zähnen (z.B. verlagerte Eckzähne im Oberkiefer)
  5. Zystektomien / Zystostomien (Entfernung v. gutartigen, meist flüssigkeitsgefülltem oder auch entzündlich verändertem Gewebe abgekapselten Gebilden)
  6. Lippenbandexzisionen (Diastema mediale – hoch/tief ansetzende Lippenbändchen)
  7. Parodontalchirurgie (Rezessionsdeckung, Bindegewebstransplantate)
  8. Implantationen (künstliche Zahnwurzeln aus Titan) 
  9. Knochenaugmentationen (Knochenaufbaumit Eigenknochen u. Knochenersatzmaterialien)
  10. Bone-Splitting (Spaltung des Alveolarknochens zu dessen Verbreiterung)
  11. Weichteil- u. Weichgewebschirurgie (z.B. Entfernung kleinerer Hauttumore)

Lokalanästhesie:

Die jeweiligen operativen Eingriffe lassen sich zum großen Teil mittels örtlicher Betäubung, in sogenannter Lokalanästhesie (Infiltrationsanästhesie, Leitungsanästhesie) vollkommen schmerzfrei und komplikationslos durchführen. Für kleinere Eingriffe (ca. ½-1 Std.) ist somit eine ortständige, relativ gebietsbezogene Schmerzausschaltung für das entsprechende Operationsgebiet sowohl im Unterkiefer als auch Oberkiefer ausreichend. 

Bei aufwendigeren, länger andauernden  u. komplexeren Operationen kann es sinnvoll sein, eine Analgosedierung oder eine kurze Vollnarkose (ITN) mit Hilfe eines erfahrenen Anästhesisten durchzuführen.  Auch stellen diese beiden Optionen eine sehr gute Möglichkeit dar, adulte Patienten sowie auch Kinder, die doch häufig große Angst vor zahnärztlichen/chirurgischen Eingriffen haben, schmerzfrei und vor allem stressfrei  zu behandeln. 

Sedierung:

Bei einer Sedierung ist der Patient durch spezielle Medikation soweit betäubt, dass  sich ein beruhigender u. entspannter Gefühlszustand bei ihm einstellt. Meist es dann auch kein Problem durch zusätzliche örtliche Betäubung die Behandlung sehr angenehm für den Patienten zu gestalten.

Vollnarkose:

Bei einer Vollnarkose wird der Patient soweit betäubt – durch eine sogenannte Intubation – dass er regelrecht in einen Schlafzustand versetzt wird. D.h., der Patient befindet sich für den Zeitraum des Eingriffes nicht bei Bewusstsein. Während und nach der Narkose erfährt der Patient eine ständige Betreuung vom Anästhesisten und dem Praxisfachpersonal. Nach einer gewissen Ausruhphase von ca. 1-2 Std. kann der Patient nach Hause gehen.